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In dieser Perspektive wird deutlich:Gott steht nicht „gegen“ den Sünder, sondern „gegen“ die Sünde – also gegen alles, was Beziehungen zerstört. Und genau deshalb steht er so leidenschaftlich für den Menschen.
Die Organisch-Relationale Theologie setzt an einem anderen Punkt an. Sie fragt nicht zuerst: „Welche Regeln gelten?“, sondern: Wie geschieht Beziehung? Wo wird Leben heil, wo wird es zerstört?
Gott ist hier nicht der entfernte Richter über den Beziehungen, sondern die lebendige Mitte der Beziehung selbst. Gott ist dort, wo:
- Vertrauen wächst
- Verletzungen benannt und verwandelt werden
- Menschen einander Raum geben